Logistikplanung

In dem immer wichtiger werdenden Wirtschaftsbereich Logistik wird auch eine adäquate Planung immer bedeutsamer. Mit Hilfe einer passenden Strategie können Logistik Planer beispielsweise das Gleichgewicht zwischen hoher Lieferbereitschaft und hoher Wirtschaftlichkeit halten. Die Logistikplanung Aufgaben sind teilweise komplex wodurch bei der Planung von Logistik viele Faktoren berücksichtigt werden müssen.

Es gibt verschiedene Definitionen für Logistikplanung. Eine gängige lautet wie folgt:

Die Logistikplanung dient der Koordination von Prozessen bezüglich des Transports, der Lagerung, des Umschlags und der Unterstützung, um die Versorgung von Bedarfsträgern mit Gütern sicherzustellen.

Dies passiert demnach vor allem innerhalb von Logistikimmobilien. Darüber hinaus befasst man sich bei der Logistikplanung damit, gewisse Güter zeitlich und räumlich miteinander abzustimmen und deren Art und Menge zu planen. Zu den Logistikplaner Aufgaben gehören somit auch eine Prognose der Logistikkosten oder die materielle Investitionsplanung.

Durch eine erfolgreiche Logistikplanung ist es über die Steigerung der Effizienz möglich, Fehlentscheidungen zu minimieren. Man unterscheidet in der Regel zwischen in operativen und strategischen Logistikplanung.

Die strategische Logistikplanung befasst sich primär mit komplexen und längerfristigen Handlungsmöglichkeiten, die der Erschaffung und Aufrechterhaltung von logistischen Erfolgspotenzialen dient. Wenn LIP Invest für Ihren Logistikimmobilien Fonds ankauft, wird immer geprüft, ob die Immobilie hinsichtlich einer anpassbaren Logistikplanung flexibel verwendbar ist (Stichwort: Drittverwendungsfähigkeit).

Die operative Logistikplanung hingegen verfolgt das Ziel das Logistiksystem dahingehend aufzubauen, dass die logistischen Erfolgspotenziale, welche durch die strategische Logistikplanung erarbeitet wurden, in quantitativen Erfolg umgemünzt werden können. In der Regel spricht man von einem kurzfristigen (ca. 12 Monate) und mittelfristigen (ca. 5 Jahre) Planungshorizont.

Logistik Planer, die in diesem Teilbereich tätig sind, werden mit Konflikten konfrontiert und müssen Abhängigkeiten der einzelnen Parameter beachten. Ein Beispiel hierfür ist die Abhängigkeiten von der Bestellmenge und den Transportkosten. Daraus wird deutlich, wie komplex Logistik planen ist. Aus diesem Grund gibt es immer mehr Anbieter auf dem Markt, die sich in verschiedenste Teilbereiche spezialisiert haben.

Bei einem Objektankauf für unseren Logistikimmobilien Fonds prüfen wir die Mieter der Objekte und deren effiziente Logistikplanung, um einen starken Mieter vorweisen zu können.

Was sind die Ziele der Logistikplanung?

Primär dient sie der vorausschauenden Koordination von Transport-, Umschlags-, Lager- und Unterstützungsprozessen zur Sicherstellung einer art- und mengenmäßig, räumlich und zeitlich abgestimmten Versorgung von Bedarfsträgern mit Gütern. Mit zunehmender Arbeitsteilung, Dislozierung und der Heterogenisierung von Zeitmustern der Wirtschaft steigt der Planungsbedarf. Zentrale Inhalte der Logistikplanung stellen die artmäßigen (z.B. Kommissionen), mengenmäßigen (z.B. Losgrößen), räumlichen (z.B. Standorte) und zeitlichen (z.B. Durchlaufzeiten) Komponenten der physischen Leistungen dar.

Die strategische Logistikplanung verfolgt das Ziel Kunden langfristig und nachhaltig zufrieden zu stellen. Mittels der passenden Planung erfolgt eine Zuordnung der vorhandenen Ressourcen in Form von Sach- und Humankapital, um logistische Erfolgspotenziale in vollem Umfang entfalten zu können. Im hart umkämpften Markt wird es zunehmend bedeutsamer die richtige Strategie zu finden und umzusetzen, damit das Unternehmen nachhaltig Wettbewerbsvorteile auf- und ausbauen kann. Weiterhin ist es nötig regelmäßig die Strategie zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren, da sich der Markt und die Wettbewerber kontinuierlich ändern.

Wer benötigt Logistikplanung?

Nahezu alle Player auf im Markt der Logistik benötigen eine optimale Planung.

Konzerne sind auf eine reibungslose Logistikplanung als auch Logistikberatung angewiesen. Unabhängig der Art des Betriebs oder der Branche muss jedes Mal ein individuelles Konzept entwickelt werden. Das Konzept muss sich exakt auf die Anforderungen des jeweiligen Unternehmens anpassen.

Welche Methoden gibt es?

Es gibt verschiedene Logistikplanung Methoden, die angewandt werden können. Ein Beispiel ist die Verwendung der sogenannten Logistikmatrix. Hierbei handelt es sich um eine dynamische Matrix, die den gesamten Materialfluss im Unternehmen (auch in verschiedenen Lägern) abbildet. Sie enthält Kennzahlen zum Inbound, den aktuellen Beständen und selbstverständlich auch zum Outbound. Der Vorteil dieser Methode ist, dass es sich besonders schnell und flexibel anpassen lässt, wenn es zum Beispiel ein Produktwechsel im Unternehmen gibt. Darüber hinaus lässt sich eine unmittelbare Ereignisdarstellung von verschiedenen Szenarien und deren Auswirkungen auf den Ressourcenbedarf darstellen.

Die Matrix greift auf eine Basis von Stamm- (z.B. Verpackungs- und Transportdaten) und Bestandsdaten (z.B. Kundenbestellungen und Produktionspläne) sowie auf übergeordnete Einflussgrößen des Kunden zu und kann somit eine umfassende Berechnung von vorher definierten KPIs erfassen. Mit Hilfe dieser parametrisierten Kalkulationen lassen sich Logistiksysteme auf Werksebene, aber auch konzernweit an verschiedenen Standorten modellieren und vergleichen.

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