LIP Invest mit 1. Closing des Logistikimmobilien-Fonds Deutschland Nr. 4

LIP Invest mit 1. Closing des Logistikimmobilien-Fonds Deutschland Nr. 4

LIP Invest, führender Anbieter von Immobilien-Spezialfonds für institutionelle Investoren in der Assetklasse Logistikimmobilien Deutschland, hat Ende 2021 mit 85 Millionen Euro plangemäß das erste Closing für den neu aufgelegten Fonds „LIP Real Estate Investment Fund – Logistics Germany IV“ abgeschlossen.

Fiona Nitschke

28

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Apr

2022

Aufgrund des beachtlichen Anlegerinteresses ist das Eigenkapital inzwischen auf 135 Millionen Euro angewachsen. Weitere Investoren planen kurzfristig noch Zeichnungen in Höhe von 70 Millionen Euro. Bei einem Kapitalziel von 250 Millionen Euro stehen noch rund 50 Millionen Euro für Anleger aus den Kreisen der Versicherungen, Versorgungswerke, Pensionskassen, Banken, Sparkassen und Stiftungen zur Zeichnung offen.

Aus einer laufenden Pipeline von rund 400 Millionen Euro konnte der Fonds bereits 4 Objekte erwerben und sich 4 weitere durch Exklusivitätsvereinbarung sichern. Kapitalzusagen der Investoren des 1. Closings konnten so bereits zu 100 Prozent abgerufen werden.

Zielvolumen 500 Millionen Euro

Bei einem moderaten Fremdkapitaleinsatz plant das LIP-Fondsmanagement ein Zielvolumen von rund 500 Millionen Euro. Im Rahmen einer Core-Strategie setzt der Fonds – wie seine drei Vorgänger – ausschließlich auf Deutschland als Investitionsstandort, den mit Abstand größten und am wenigsten volatilen Logistikmarkt in Europa. Im Fokus der Objektakquisitionen stehen hochwertige Bestandsbauten sowie Neubauten an etablierten und zukunftsfähigen Standorten für logistikaffine Nutzungen mit dauerhafter Flächennachfrage.

Beim Portfolioaufbau plant der Fonds eine breite Diversifizierung in den Segmenten Nutzergruppen, Objekttypen, Objektvolumina, Mieter, Mietvertragslaufzeiten, Standorte und Finanzierungspartner. Besonders Aspekte der Umweltverträglichkeit, der sozialen Verantwortung und der Unternehmensführung sollen berücksichtigt werden. LIP setzt schon seit Jahren im Rahmen ihrer ESG Strategie auf Objekte mit hohen Gebäudestandards. Die erworbenen Logistikimmobilien sollten daher statisch für die nachträgliche Installation von Photovoltaikanlagen vorgerüstet sein und möglichst über geeignete Zertifizierungen zur Beurteilung umweltgerechten Bauens verfügen. Zudem ist eine Klassifizierung des Fonds i.S.d. Artikel 8 der Offenlegungsverordnung geplant.

„Mit den Erfahrungen aus der Pandemie und den sich bereits jetzt abzeichnenden Auswirkungen des Ukraine-Krieges kommt der Logistik und damit auch der Logistikimmobilie eine noch größere Bedeutung zu. Unterbrochene Lieferketten und die Anfälligkeit von Just-in-Time Lieferungen wird zu einem Umdenken in der ganzen Branche führen. Lieferketten werden immer mehr zu Supply Chain Netzwerken ausgebaut. Lagerverwaltung und Bestandsmanagement werden künftig vermehrt im Fokus stehen, um Produktionsausfälle durch fehlende Zulieferartikel zu vermeiden. Die auch hierzulande aufgekommenen Forderungen nach Rückverlagerung der Produktion, dem sogenannten Nearshoring, erlangen jetzt eine völlig neue Bedeutung. Denn allein in Russland sind derzeit über 1.300 Zulieferer der deutschen Industrie angesiedelt, über 300 in der Ukraine. Die Logistiknachfrage wird hierdurch nochmals deutlich – über den hohen Bedarf aus dem boomenden Onlinehandel – hinausgehen. Investments in Logistikimmobilien werden daher auch künftig eine attraktive Anlage mit gesichertem Cash-Flow und der Chance auf Mietsteigerungen sein“, erklärt Natalie Weber, Prokuristin und Head of Fund Management bei LIP Invest.

Investoren setzen auf Branchenspezialisten

LIP Logistik-Portfolio steigt auf über 1,5 Milliarden Euro

An den 4 LIP-Logistikimmobilien-Fonds haben sich inzwischen über 50 Anleger – hiervon zahlreiche Mehrfachzeichner – mit einem Volumen von rund 900 Millionen Euro beteiligt. Das LIP Logistikimmobilien-Portfolio besteht bei einem Investitionsvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro inzwischen aus über 50 Objekten mit einer Gesamtmietfläche von 1,1 Millionen Quadratmeter bei rund 60 Millionen Euro Mieteinnahmen. Die Vermietungsquote liegt bei 100 Prozent und bestätigt somit die gute Auswahl der erworbenen Objekte.

„Mit den kurzfristig erwarteten weiteren Kapitalzusagen werden wir noch im ersten Halbjahr 2022 die eine Milliarde Euro Eigenkapital erreichen. Immer mehr institutionelle Investoren setzen auf uns als Kenner der Branche, der sich als einziger Asset Manager ausschließlich auf die Assetklasse Logistikimmobilien und hierbei auch nur auf den Standort Deutschland fokussiert. Investoren schätzen die enge und persönliche Beziehung zu uns sehr. Mit unserem großen Netzwerk, unserer Marktnähe, auch in Corona Zeiten, und unserer Zuverlässigkeit und Schnelligkeit sind wir trotz des großen Wettbewerbs immer wieder in der Lage, geeignete Objekte mit hohem Off Market Anteil für unsere Fonds zu sichern und damit den Wunsch unserer Anleger nach einem schnellen Kapitalabruf zu erfüllen“, sagt Sebastian Betz, Geschäftsführer von LIP. „Bei Immobilien wie Logistikzentren, die ein erhebliches Spezialwissen erfordern, gehen inzwischen immer mehr Investoren zum Spezialisten, den sogenannten Investmentboutiquen, statt zum Generalisten, wie den großen deutschen und internationalen Fondshäusern“, so Betz weiter.

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