Logistikkonzept

Zum Hintergrund des Logistikkonzepts

Die Logistikbranche mit all ihren diversen Unterbereichen ist enorm vielfältig. Zu den Bereichen zählen zum Beispiel die Beschaffungslogistik, die Produktionslogistik und die Distributionslogistik. Im Allgemeinen spricht man bei den eben genannten Bereichen von den zentralen Bereichen der Logistik. Daneben wird noch in die Ersatzteil-, Entsorgungs-, Informations- oder Branchenlogistik unterschieden.

Unabhängig davon mit welchem Bereich der Logistik man sich befasst; entscheidend ist immer, dass mit Hilfe der Logistik die einzelnen Teilbereiche zu einer gemeinsamen Prozesskette verknüpft werden. Diese Prozesskette verfolgt das Ziel, die unternehmensinterne Gesamtleistung fortlaufend zu optimieren. Damit man dieses Ziel erreichen kann, ist ein detaillierter Überblick essenziell. Man benötigt alle Informationen über die Art und die Qualität der Güter, über deren Menge und deren Aufenthalt sowie das Timing wann welche Produkte in welchem Stadium zur Verfügung stehen müssen. Nur wenn alle Informationen und Parameter zu Grunde liegen, kann ich Unternehmen eine effiziente Logistik ermöglichen und demnach ein geeignetes Logistikkonzept erstellen.

Was ist ein Logistikkonzept?

Als Logistikkonzept bezeichnet man das Grundprinzip eines Logistiksystems. Sprich die „Philosophie“, der Denkansatz oder eine Grundidee, welches diesem zugrunde liegen kann. Ein Logistikkonzept ist eher auf empirische Relevanz als auf Wissenschaftlichkeit ausgerichtet. Die strategische Ausrichtung auf die einzelnen Ziele des Unternehmens ist darin bereits enthalten. Anhand dieser Ausführung wird deutlich, dass eine Logistikkonzept Definition sehr unterschiedlich beschrieben werden kann.

Prof. Dr. Dr. Werner Delfmann, Logistikspezialist, hat eine Logistikkonzept Definition formuliert und erklärt ein Logistikkonzept sehr allgemein als ein Grundprinzip zur Logistikauslegung und als einen Grobentwurf der logistischen Systemelemente und deren Beziehungen zueinander. Zu den logistischen Systemelementen zählt er Aufgabenfelder wie Transport, Lagerung, Umschlag, Kommissionierung und die (informatorische) Auftragsabwicklung.

Welche Bedeutung haben Logistikkonzepte für Unternehmen?

Da neue Logistikkonzepte maßgeblich zu dem Erfolg eines Unternehmens beitragen können, gibt es immer mehr Dienstleister, die eine Logistikberatung für diesen Teilbereich anbieten. Die Berater unterstützen das Unternehmen dabei Logistikkonzepte zu entwickeln.

Beim Logistikkonzept entwickeln stellt man sich zu Beginn die Frage, ob die Waren zu jeder Zeit reibungslos an den jeweiligen Bestimmungsort fließen. Bei dieser Frage spielt auch der ideale Aufbau von Logistikimmobilien eine Rolle. Nur wenn diese effizient für den jeweiligen Nutzer sind – also so aufgebaut, dass der Mieter reibungslose Abläufe sicherstellen kann – ist das Objekt auch zum Ankauf für unseren Logistikimmobilien Fonds interessant.    

Welche Schritte gehören zur Erstellung eines Logistikkonzepts?

Das Ziel eines Logistikkonzepts ist in der Regel eine gesteigerte Effizienz bei gleichzeitig weniger Kosten. Um ein Logistikkonzept zu entwickeln, ist es nicht möglich ein Logistikkonzept Beispiel als Vorlage zu nehmen. Vielmehr können Logistiker die folgenden Schritte aus Grundlage oder Richtlinie verwenden. Eine Logistikkonzept Vorlage, die man eins zu eins auf sein Unternehmen anwenden kann, gibt es nicht. Das liegt daran, dass jedes Logistikkonzept individuell auf das jeweilige Unternehmen mit seinen Anforderungen, Gegebenheiten und vor allem den jeweiligen Zielen angepasst werden muss.

Schritte beim Logistikkonzept Erstellen

1. Schritt: Um Logistik Konzepte erstellen zu können, muss man sich einen detaillierten Überblick des gesamten Unternehmens verschaffen. Dazu gehören Informationen wie die Art, die Wertigkeit, die Mengen und der aktuelle Standort der einzelnen Güter und Rohstoffe.

2. Schritt: Analyse und Optimierung des Zusammenwirkens der oben genannten Faktoren durch den Logistiker. Dies lässt sich auch mithilfe der Ablauforganisation oder Aufbauorganisation durchführen. Die Ablauforganisation befasst sich mit der Beschreibung der einzelnen Arbeitsgänge, um die Durch-, Warte- und Leerlaufzeiten reduzieren zu können. Die Aufbauorganisation hingegen untersucht die Durch-, Warte- und Leerlaufzeiten. In der Regel werden die Strukturen anhand eines Unternehmensorganigramm dargestellt.

3. Schritt: Im nächsten Schritt der Erstellung von Logistik Konzepten erfolgt die Analyse welcher Mitarbeiter für welche Aufgaben verantwortlich ist. Nur so lässt sich später definieren, welche Arbeitsschritte angepasst werden müssen und bei wem die Zuständigkeit liegen muss, sodass die Logistikprozesse  effizient ablaufen können.

4. Schritt: Nun werden alle Ergebnisse der vorherigen Analyse zusammengefasst und strategische Ziele gebildet sowie erforderlichen Maßnahmen festgelegt.

5. Schritt: Der letzte Schritt die der Erstellung eines Logistikkonzepts ist die Kontrolle und Umsetzung der Maßnahmen sowie die Kontrolle der betrieblichen Leistung.

Die einzelnen Schritte sind teilweise sehr komplex und benötigen viele Ressourcen (wie Zeit und Mitarbeiter). Viele Unternehmen können dies allein nicht stemmen und greifen deshalb auf eine Logistikberatung zurück.

Folgende Eigenschaften muss ein taugliches Logistikkonzept haben:

Es muss

sein.

Was sind bekannte Beispiele für gute Logistikkonzepte?

Selbstverständlich gibt es auch Bestcase Beispiele von Logistikkonzepten. Hier ist jedoch wichtig zu betonen, dass ein Logistikkonzept Beispiel nicht als Logistikkonzept Vorlage für das eigene Unternehmen zu betrachten ist. Ein Logistikkonzept, das dem einen Unternehmen zu mehr Wirtschaftlichkeit verhelfen kann, kann das andere in den Ruin treiben. Neue Logistikkonzepte lassen sich also nicht nach der Vorlage erstellen.

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